
Photo: Alexander Rentsch, HTW Berlin
Prof. Pablo Dornhege, HTW Berlin
Pablo Dornhege ist Professor for Transmediale Gestaltung an der HTW Berlin. Dort erforscht und lehrt er, wie Extended-Reality-Technologien neue Gestaltungsmöglichkeiten und Räume für Wissensvermittlung sowie Kultur eröffnen. 2019–2022 leitete er mit Franziska Ritter das Forschungsprojekt »Im/material Theatre Spaces« und war Beauftragter für Digitalität und Neue Technologien bei der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG). Er lehrte als Gastprofessor an der UdK Berlin und forschte an internationalen Hochschulen wie dem Central Saint Martins College London, der NYU Abu Dhabi und dem Institute for Advanced Architecture Barcelona.

Dr. Tanja Schneeberger, DFKI
Tanja Schneeberger ist Professorin für Psychologie an der University of Europe for Applied Sciences Berlin und seit 2011 Wissenschaftlerin am Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI). Seit 2015 erforscht sie in der Affective Computing Group des DFKI Interaktionen und Beziehungen zwischen Menschen und Computern. Dabei nutzt sie sozialinteraktive Agenten als Schnittstelle. 2025 realisierte sie als General Chair die XXV. internationale ACM-Konferenz »Intelligent Virtual Agents (IVA)« zum Schwerpunkt »Aesthetics & Culture«. An der Universität des Saarlandes hat Tanja Schneeberger zum Thema affektive Reaktionen auf sozialinteraktive Agenten promoviert.

Christoph Holtmann, HTW Berlin
Christoph Holtmann ist seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTW Berlin mit Schwerpunkt auf Augmented- und Mixed-Reality, Immersive Computing und Cross-Platform-Entwicklung. Seine Arbeit verbindet technische Innovation mit nutzer:innenzentrierten Methoden der Mensch-Computer-Interaktion und des User Centered Design. Zuletzt war er Mitarbeiter im Forschungsprojekt ARPAS, das modellhaft erprobte, wie AR-Technologien für soziale Innovation und neue Formen der Bürger:innenbeteiligung in der Stadtentwicklung eingesetzt werden können. Bei IUNO ist Christoph Holtmann als Developer und Technologie-Experte an der Kollaboration im Rahmen des Artistic Fellowship beteiligt.

Photo: Caendia Wijnbelt
Dr. Paula Strunden, ETH Zürich
Dr. Paula Strunden ist eine transdisziplinäre Künstlerin und Forscherin, die an der Schnittstelle von Architektur, immersiven Medien und feministischer Theorie arbeitet. Derzeit ist sie Postdoktorandin an der ETH Zürich (2025–27). Strunden studierte Architektur in Wien, Paris und London und arbeitete mit Herzog & de Meuron und Raumlabor Berlin zusammen. Ihre PhD, die im Rahmen des Horizon-2020-Projekts »TACK – Communities of Tacit Knowledge« entstand, befasste sich mit multisensorischer Wahrnehmung in Extended Reality (XR) und wurde mit dem Preis 2023/24 der Akademie der bildenden Künste Wien ausgezeichnet. Ihre immersiven XR-Installationen wurden international in der Royal Academy of Arts London, im MAK Wien, im Nieuwe Instituut Rotterdam, im Museum der Moderne Salzburg und im MU Hybrid Art House Eindhoven ausgestellt.
Website: paulastrunden.com

Felipe Sánchez Luna, klingklangklong
Felipe Sánchez Luna ist Mitbegründer, Geschäftsführer und Kreativdirektor von kling klang klong. Er ist Spezialist für immersive Klangerlebnisse und Sonic Narration. An der Schnittstelle von Sound, Technologie und Raum entwirft er akustische Umgebungen, die reagieren, sich weiterentwickeln und kommunizieren. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Einsatz von künstlicher Intelligenz und immersiven Technologien und hat preisgekrönte Projekte wie »For Seasons« mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, »Myriad« mit der Interactive Media FoundationgGmbH oder den deutschen Pavillon für die Expo 2025 in Osaka realisiert. Felipe Sánchez Luna hat einen Master-Abschluss in Sound Studies der UdK Berlin.
Website: klingklangklong.com

Photo: Marcus Werner für Konzerthaus Berlin
Maja Stark, HTW Berlin
Maja Stark ist Kunstwissenschaftlerin mit Fokus auf Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft, neuen Technologien und Kunst & Kultur. Seit 2018 koordiniert und leitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der HTW Berlin EU-geförderte Projekte zur Förderung der freien Kulturszene in Berlin – so etwa die AURORA School for ARtists (2018–2022), die Projekte XR_Unites (2020–2023) und HERA (2023–2025) sowie seit 2026 das Projekt IUNO. Seit 2018 wurden in den von ihr koordinierten Projekten über 30 Kulturangebote mit XR-Technologien umgesetzt und sichtbar gemacht. In IUNO wird sie künstlerisch-technologische Prozesse vom Konzept über interdisziplinäre Forschung bis hin zur öffentlichen Präsentation begleiten und unterstützen.

